Herz­lich will­kom­men bei der Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit!

Wir freu­en uns, dass Sie sich für unse­ren Ver­ein inter­es­sie­ren!

Unser Ziel ist es, Arbeitsmigrant*innen aus Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa bei der Durch­set­zung ihrer Rech­te zu stär­ken, damit ihre Inte­gra­ti­on und Teil­ha­be gelingt. Der Ver­ein „Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit“ ist als gemein­nüt­zig aner­kannt und will durch ein Netz­werk von Juris­ten und juris­tisch geschul­ten Ehren­amt­li­chen den Rechts­weg für Arbeitsmigrant*innen leich­ter zugäng­lich machen. Wir wol­len die oft pre­kä­re und men­schen­un­wür­di­ge Lebens- und Arbeits­si­tua­ti­on von Arbeitsmigrant*innen ver­bes­sern hel­fen, um die­sen Men­schen ein (Arbeits-)Leben in Wür­de und Gerech­tig­keit zu ermög­li­chen.

Aktu­el­les

Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit: Infos & Neu­ig­kei­ten

Lie­be Mit­glie­der unse­res Ver­eins „Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit“,

in einer beson­de­ren Zeit und nach ereig­nis­rei­chen Tagen und Wochen grü­ße ich Sie und Euch und wün­sche Ihnen, dass gera­de jetzt Lebens­freu­de und Zuver­sicht immer neu sich Bahn bre­chen und bestärkt wer­den!

Mit der Erklä­rung der Bun­des­re­gie­rung am Mitt­woch gibt es m. E. einen Durch­bruch für die Bes­ser­stel­lung der aus­ge­beu­te­ten und abge­zock­ten Arbeitsmigrant*innen in der Fleisch­in­dus­trie, wenn es denn auch so als Gesetz ver­ab­schie­det und durch­ge­setzt wird. Das Übel der Aus­beu­tung und Abzo­cke ist dort und in ande­ren Bran­chen so tief ver­wur­zelt, dass es beherz­ter Maß­nah­men und gro­ßer Auf­merk­sam­keit im Hin­blick auf ihre Wir­kung bedarf. Im ers­ten Anhang die Pres­se­mit­tei­lung des Minis­ters im Wort­laut. Die Tätig­keit unse­res Ver­eins hat aktu­ell in den Medi­en und in der Poli­tik viel Auf­merk­sam­keit bekom­men.

mehr lesen…

Offe­ner Brief an den nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ste­phan Weil und den nord­rhein­west­fä­li­schen Arbeits- und Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Lau­mann

Sehr geehr­ter Herr Minis­ter­prä­si­dent Weil,
sehr geehr­ter Herr Minis­ter Lau­mann,

ich wen­de mich heu­te mit der drin­gen­den Bit­te um beson­de­ren Schutz für Arbeitsmigrant*innen in der Coro­­na-Pan­­de­­mie an Sie, weil ich weiß, dass Ihnen bei­den die Pro­ble­ma­tik bewusst und eine gute Lösung ein per­sön­li­ches Anlie­gen ist.

In der Coro­­na-Pan­­de­­mie habe ich zuneh­mend begrün­de­te Angst vor einer mas­sen­wei­sen Infi­zie­rung der gro­ßen Grup­pe ost- und süd­ost­eu­ro­päi­scher Arbeits­mi­gran­ten. Auf­grund viel­fach unmensch­lich har­ter Arbeits­be­din­gun­gen zum Bei­spiel in der Fleisch­in­dus­trie, in Aus­stall­ko­lon­nen oder als Paket­zu­stel­ler muss mit einer Viel­zahl schwe­rer und töd­li­cher Ver­läu­fe der Coro­­na-Erkran­­kung bei den Arbei­tern und Arbei­te­rin­nen in die­sen Bran­chen gerech­net wer­den.

mehr lesen…

Brei­tes Bünd­nis for­dert sofor­ti­ge Schutz­maß­nah­men für Arbeits­mi­gran­ten

In einem drin­gen­den gemein­sa­men Appell for­dert ein brei­tes Bünd­nis von Ver­bän­den, Arbeitnehmervertreter*innen, Gewerkschafter*innen, Migranten-Berater*innen und Menschenrechtler*innen die Poli­tik, Behör­den und die Wirt­schaft auf, unver­züg­lich wirk­sa­me Schutz­maß­nah­men anzu­ord­nen und durch­zu­set­zen, um in der Fleisch­in­dus­trie, in der Land­wirt­schaft, in der Logis­tik, auf dem Bau und in der häus­li­chen Pfle­ge Arbeitsmigrant*innen vor der Anste­ckung durch das Coro­­na-Virus zu schüt­zen.

mehr lesen…

Kos­sen: Arbeits­mi­gran­ten sind betro­ge­ne Ver­lie­rer

Im Rah­men der Maß­nah­men gegen die Aus­brei­tung des Coro­­na-Virus ist die Arbei­t­­neh­­mer-Frei­­zü­­gi­g­­keit inner­halb der EU stark ein­ge­schränkt. Kon­kret heißt das: Der Nach­schub an fri­schen Arbeits­kräf­ten aus Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa bleibt aus. Außer der Land­wirt­schaft wer­den zur­zeit auch Fleisch­in­dus­trie, Paket­diens­te, Aus­stall­ko­lon­nen, Rei­ni­gungs­ge­wer­be und Pri­vat­haus­hal­te nicht mehr mit bil­li­gen Arbei­te­rin­nen und Arbei­tern „belie­fert“. Der Men­schen­han­del ist zum Still­stand gekom­men. Und schon gibt es For­de­run­gen, die Restrik­tio­nen zu lockern.

mehr lesen…