Herz­lich will­kom­men bei der Akti­on Wür­de und Gerechtigkeit!

Wir freu­en uns, dass Sie sich für unse­ren Ver­ein interessieren!

Unser Ziel ist es, Arbeitsmigrant*innen aus Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa bei der Durch­set­zung ihrer Rech­te zu stär­ken, damit ihre Inte­gra­ti­on und Teil­ha­be gelingt. Der Ver­ein „Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit“ ist als gemein­nüt­zig aner­kannt und will durch ein Netz­werk von Juris­ten und juris­tisch geschul­ten Ehren­amt­li­chen den Rechts­weg für Arbeitsmigrant*innen leich­ter zugäng­lich machen. Wir wol­len die oft pre­kä­re und men­schen­un­wür­di­ge Lebens- und Arbeits­si­tua­ti­on von Arbeitsmigrant*innen ver­bes­sern hel­fen, um die­sen Men­schen ein (Arbeits-)Leben in Wür­de und Gerech­tig­keit zu ermöglichen.

Aktu­el­les

Pres­se­mit­tei­lung: „Coro­­na-Aus­­­bruch: Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit pran­gert Arbeits- und Wohn­ver­hält­nis­se an“

Pres­se­mit­tei­lung: „Coro­­na-Aus­­­bruch: Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit pran­gert Arbeits- und Wohn­ver­hält­nis­se an“

„Und wie­der ist es die Fleisch­in­dus­trie, und wie­der sind es die bekann­ten Unter­künf­te!“ Clau­dia Lüt­ke­schü­mer von der Bera­tungs­stel­le des Ver­eins „Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit“ an der Rahe­stra­ße in Len­ge­rich hat den Land­kreis Osna­brück ein­ge­schal­tet und sich bei der Stadt Len­ge­rich infor­miert: Vie­le der an Coro­na Erkrank­ten arbei­ten bei einem Groß­schlacht­hof in Georgs­ma­ri­en­hüt­te und woh­nen in ein­schlä­gig bekann­ten Unter­künf­ten für Arbeits­mi­gran­ten in Lengerich.

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Pres­se­mit­tei­lung: “Kos­sen: Wer impft die Geisterarmee?”

Peter Kos­sen for­dert eine bes­se­re Auf­klä­rung und die schnellst­mög­li­che Imp­fung der gro­ßen Grup­pe ost- und süd­ost­eu­ro­päi­scher Arbeits­mi­gran­ten. 

Risi­ko­grup­pe ohne Schutz

„Auf­grund viel­fach unmensch­lich har­ter Arbeits­be­din­gun­gen in der Fleisch­in­dus­trie, in Aus­stall­ko­lon­nen oder als Paket­zu­stel­ler haben wir es zu tun mit einer Viel­zahl von Infek­tio­nen und schwe­ren und töd­li­chen Ver­läu­fen der Coro­­na-Erkran­­kung bei den Arbei­tern und Arbei­te­rin­nen in die­sen Bran­chen“, so Kos­sen. Er ver­weist auf die andau­ernd hohen Infek­ti­ons­zah­len im Umfeld der Fleisch­in­dus­trie. „Die Tota­ler­schöp­fung die­ser Men­schen ist die Nor­ma­li­tät. Als Weg­werf­men­schen wer­den sie ver­schlis­sen und in gro­ßer Zahl infiziert!“

Behau­sun­gen als Gefahrenquelle

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Kos­sen: Werk­ver­trä­ge und Leih­ar­beit ver­bie­ten! Kei­ne Schlupf­lö­cher im Arbeitsschutzkontrollgesetz!

Pres­se­mit­tei­lung: Pro­test am Konrad-Adenauer-Haus

Heu­te, am Mon­tag, 16.11., wer­de ich allein ab ca. 11.00 Uhr vor dem Kon­­rad-Ade­­n­au­er-Haus in Ber­lin ste­hen, um dage­gen zu pro­tes­tie­ren, dass die CDU/CSU das ver­spro­che­ne und über­fäl­li­ge Arbeits­schutz­kon­troll­ge­setz verzögert.

Ich wer­de dabei ein Schild in den Hän­den hal­ten mit der Auf­schrift: Werk­ver­trä­ge und Leih­ar­beit ver­bie­ten! Kei­ne Schlupf­lö­cher im Arbeitsschutzkontrollgesetz!

Uni­on ver­zö­gert und ent­kräf­tet ver­spro­che­nes Gesetz

Die CDU/CSU ist im Begriff, die drin­gend not­wen­di­ge Regu­lie­rung der Arbeits­ver­hält­nis­se in der Fleisch­in­dus­trie durch das Arbeits­schutz­kon­troll­ge­setz auf­zu­wei­chen und damit unwirk­sam zu machen. Sie will wei­ter­hin die Leih­ar­beit gestat­ten. Schon jetzt ist zu sehen, dass Werk­ver­trags­ar­beit um-eti­­ke­t­­tiert wird zur Leih­ar­beit und dass die Ver­ant­wort­li­chen moder­ner Skla­ve­rei ein­fach weitermachen.

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Land unter­stützt “Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit” durch Juristenstelle

Das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len unter­stützt die Arbeit des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins „Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit“ mit der zwei­jäh­ri­gen Finan­zie­rung einer hal­ben Juris­ten­stel­le. Der Bescheid dar­über ist Anfang der Woche den Ver­ant­wort­li­chen zuge­sandt wor­den. Der Ver­ein berät Arbeitsmigrant*innen aus Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa, die in der Fleisch­in­dus­trie, in der Logis­tik, in der Gebäu­de­rei­ni­gung und ande­ren Bran­chen häu­fig aus­ge­beu­tet und abge­zockt wer­den. Die kos­ten­lo­se Bera­tung befasst sich mit Pro­ble­men wie vor­ent­hal­te­nem Lohn, nicht gewähr­tem Urlaub oder Kün­di­gung im Krank­heits­fall, aber auch mit Miet­wu­cher, Ver­stö­ßen gegen Arbeits­schutz­be­stim­mun­gen oder Höchst­ar­beits­zei­ten. Die Betrof­fe­nen wer­den, wenn nötig, bis vor Gericht beglei­tet und vertreten.

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