An dem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch des Ver­eins Akti­on Wür­de und Gerech­tig­keit e.V. am 21.06.2026 auf Rumänisch/Deutsch nah­men 14 Frau­en teil! Ziel des Tref­fens war es, Erfah­run­gen, Ideen sowie aktu­el­le Infor­ma­tio­nen aus dem Berufs­feld der Pfle­ge auszutauschen.

In einer ange­neh­men und ent­spann­ten Atmo­sphä­re bei Kaf­fee und Kuchen stell­te sich jede Teil­neh­me­rin zunächst vor, berich­te­te über ihre Her­kunft, Fami­lie und erläu­ter­te ihren Bezug zum The­ma Pfle­ge. Mit beson­de­rem Stolz kön­nen wir sagen, dass die Frau­en, die bereits in der Pfle­ge tätig sind oder der­zeit eine Aus­bil­dung absol­vie­ren, ehe­ma­li­ge oder aktu­el­le Kli­en­tin­nen des Ver­eins Wür­de und Gerech­tig­keit e.V. sind. Sie kamen einst ohne Deutsch­kennt­nis­se und haben es durch gro­ßen Ein­satz, Aus­dau­er und Moti­va­ti­on geschafft, die deut­sche Spra­che zu erler­nen, eine Arbeits­stel­le als Hilfs­kräf­te zu fin­den, man­che eine Aus­bil­dung im Pfle­ge­be­reich zu begin­nen oder die­se für die Zukunft zu planen.

Die berufs­tä­ti­gen Teil­neh­me­rin­nen berich­te­ten offen über ihre Erfah­run­gen im Arbeits­all­tag, über Her­aus­for­de­run­gen sowie posi­ti­ve Erleb­nis­se. Beson­ders her­vor­ge­ho­ben wur­de die Bedeu­tung einer guten Zusam­men­ar­beit im Team. Sie beton­ten, dass selbst anspruchs­vol­le Auf­ga­ben leich­ter zu bewäl­ti­gen sind, wenn man weiß, wann man um Hil­fe bit­ten muss, wann man Unter­stüt­zung anneh­men oder anbie­ten kann.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt des Aus­tauschs war der per­sön­li­che Arbeits­schutz im Umgang mit pfle­ge­be­dürf­ti­gen und kran­ken Men­schen. Da alle Teil­neh­me­rin­nen gleich­zei­tig Müt­ter sind und Ver­ant­wor­tung für ihre Fami­li­en tra­gen, wur­de auch die Bedeu­tung eines ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgangs mit Hygie­ne­maß­nah­men und Schutz­vor­keh­run­gen aus­führ­lich besprochen.

Die Teil­neh­me­rin­nen nutz­ten die Gele­gen­heit, den bereits in der Pfle­ge täti­gen Frau­en zahl­rei­che Fra­gen zum Berufs­bild, zur Aus­bil­dung, zu den Arbeits­be­din­gun­gen sowie zu den beruf­li­chen Ent­wick­lungs- und Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zu stel­len. Die Fach­kräf­te beant­wor­te­ten alle Fra­gen offen, ehr­lich und mit gro­ßem Enga­ge­ment. Und so weck­te das ers­te Tref­fen den Wunsch nach einer Wiederholung.